Bild: BOEN Parkett



Parkett im Esszimmer

In Kombination mit einem offenen Koch- und Wohnbereich werden die kommunikativen Essplätze immer mehr zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Wohnung. Das Esszimmer ist ein oft genutzter Raum. Dabei wird jedes ausgelegte Bodenmaterial hier besonders stark beansprucht. Kein Kind und – Hand aufs Herz – auch kein Erwachsener sitzt ruhig auf dem Stuhl. Der Abnutzungsfaktor Nummer Eins für alle Parkettböden sind Möbel beziehungsweise deren eckigen und kantigen Stuhl- und Tischbeine. Einrichtungsgegenstände, auf die kein Esszimmer verzichten kann. Es wird gerückt, geschoben und der Tisch wird umgebaut, Flüssigkeiten und Essensreste fallen auf den Boden: Der Boden muss etwas aushalten.

Besonders hart und damit gut geeignet für oft genutzte Räume sind Parkettböden aus Eiche, Esche oder Rotbuche. Sie besitzen eine große Rohdichte und bieten den besten Widerstand gegen starke Beanspruchung. Diesen Hölzern können häufiges Möbelrücken oder spielende Kinder wenig anhaben.

Zum Schutz des Bodens sind Möbelgleiter das richtige Mittel. Besonders gut eignen sich die Materialien Filz oder Teflon. Mit ihnen wird der Reibungswiderstand minimiert und die Gleitfähigkeit erhöht. Am bekanntesten sind Klebegleiter, die auf einer Folie aufgebracht sind und einfach unter das Möbelstück geklebt werden. Für Holzstuhlbeine oder Tischbeine, die oft hin und her bewegt werden, sind langlebige Gleiter mit einer festen Verbindung wie beispielsweise Nagelgleiter oder Schraubgleiter empfehlenswerter. Filzgleiter gibt es für praktisch jedes Möbelstück. Für Stahlrohrstühle mit Rundrohr oder mit eckigen Stuhlbeinen werden Stopfen angeboten, die in das Rohr gedrückt werden. Für Freischwinger gibt es so genannte Klemmgleiter, die besonders gut zur Optik der Stühle passen.

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